DANKE FÜR IHRE SPENDE

Fahrzeug Nummer fünf
Dr. Dorothea Hobeck (Vorsitzende des Vereins Tigerauge, l.) und Dr. Chara Gravou-Apostolatou (Leiterin des Kinderpalliativteams, 2. v. l.) nahmen den Spendenscheck von Markus Kugler (2. v. r.) und Uwe Feser

12.000 Euro für Fahrzeug Nummer fünf

Die Feier zu seinem 50. Geburtstag im März 2020 musste Markus Kugler coronabedingt absagen. Zu Geldgeschenken sagte der Geschäftsführer der Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH in Nürnberg trotzdem nicht Nein. Doch die Spenden waren nicht für ihn selbst bestimmt, sondern für sterbenskranke Kinder und ihre Familien: „Ich persönlich habe auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Unterstützung für den Verein Tigerauge gebeten, der die Kinderpalliativversorgung in Erlangen schon sehr lange unterstützt“, erklärte Markus Kugler bei der Spendenübergabe. Auf diese Idee kam er durch das Schicksal eines sehr guten Freundes. Dieser hatte „Tigerauge: Initiative Kinderhospiz Nordbayern e. V.“ bereits seit vielen Jahren unterstützt, als 2019 seine eigene Tochter schwer erkrankte und vom Kinderpalliativteam des Universitätsklinikums Erlangen betreut werden musste – bis sie im Herbst 2019 an einem Hirntumor starb. Nun überreichten Markus Kugler und Gesellschafter Uwe Feser als Vertreter der Uwe-Feser-Kinderstiftung die „Geburtstagsspende“ in Höhe von 12.000 Euro. Dr. Dorothea Hobeck, Vorsitzende des Vereins Tigerauge, freute sich sehr. Mit ihrem Verein fördert Dr. Hobeck kontinuierlich die Arbeit des Kinderpalliativteams.

„Wir wollen von dem Geld ein fünftes Auto für unsere Hausbesuche anschaffen“, wünschte sich Dr. Chara Gravou-Apostolatou, Leiterin des Kinderpalliativteams, bei der Scheckübergabe. Die Mitglieder des ambulanten Teams, bestehend aus Ärztinnen, Pflegekräften, Psychologen, Seelsorgerinnen, Sozial- und Kunstpädagoginnen, haben bis heute mit ihren vier Fahrzeugen über 700.000 Kilometer in ganz Mittel- und Oberfranken zurückgelegt; 2.000 bis 3.000 Kilometer fahren sie pro Woche – auch während der Corona-Pandemie. Versorgt werden durchschnittlich 35 bis 40 Palliativpatienten – vom schwerst herzkranken Säugling bis hin zum jungen Erwachsenen mit Mukoviszidose. Zudem engagiert sich das Kinderpalliativteam sehr stark für das Wohlergehen von Eltern und Geschwisterkindern. „In Zeiten von Corona haben es Familien mit kranken Kindern doppelt schwer“, so Dr. Hobeck vom Verein Tigerauge. „Die Eltern müssen sich um ihr krankes Kind kümmern, haben jetzt vielleicht aber auch noch ein gesundes Klein- oder Schulkind zu Hause zu betreuen, haben mit Kurzarbeit, finanziellen Engpässen und anderen Sorgen zu kämpfen. Wir müssen diese Familien gerade jetzt stärker unterstützen“, forderte sie. Dabei liegt ihr insbesondere „KofferRaum“ am Herzen – ein kunstpädagogisches Projekt, bei dem die Geschwister von lebensverkürzt erkrankten Kindern kreativ ausdrücken, was ihnen gerade wichtig ist, und so ihre Trauer verarbeiten. Dafür bekommen sie separate Hausbesuche von einer Kunstpädagogin. Dorothea Hobeck bedankte sich bei Markus Kugler und Uwe Feser für die großzügige Spende. „Sie haben uns in der Vergangenheit bereits mit zwei Fahrzeugen für das Kinderpalliativteam unterstützt und sind nun erneut eine große Hilfe für die betroffenen Familien!“, sagte sie.

 

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